IG Metall Weilheim
Spendenaktion an die Ukraine

Die IG Metall Jugend bedankt sich für die Spenden und die Unterstützung!


Im Zuge unserer Sachspendenaktion für Geflüchtete aus der Ukraine möchten wir uns recht herzlich bei Euch bedanken! Wir sind unglaublich gerührt und zugleich erstaunt über die massive Beteiligung, die am Ende dazu geführt hat, dass wir insgesamt 2 große Kombis und 2 Transporter mit Spenden, die dankend in Empfang genommen worden sind, bekommen haben.

Besonderer Dank gilt

allen Einzelmitgliedern, die uns Sachspenden in der Geschäftsstelle vorbeigebracht haben, den Beteiligten der Firma Kennametal, Xylem, Hilti (speziell Matze und der Abteilung P6B5) und Hoerbiger Penzberg, die uns palettenweise beliefert und vor große logistische Probleme gestellt haben (wir haben uns sehr gefreut!), dem Team der Geschäftsstelle Weilheim (besonders Gabi für den Transport nach München, sowie Nicole & Udo fürs Schleppen), dem Ortsjugendausschuss Weilheim (besonders Quirin für die Hilfe & Unterstützung vor Ort).

Eure Beteiligung, euer Engagement, eure Solidarität, euer Mitgefühl & eure Bereitschaft machen uns wirklich sehr stolz – ihr seid prima!

Euer Leitungskollektiv des OJA Weilheim

Antonia, Quirin, Samu & Vincent und natürlich der Patrick!

Friedensappell der Sozialpartner

Friedensappell der Metall-Sozialpartner in Bayern zum Russland-Ukraine-Krieg

Friedensappell der Metall-Sozialpartner IG Metall Bayern und vbm sowie bayme zum Russland-Ukraine-Krieg.

Inmitten Europas herrscht Krieg – direkt in unserer Nachbarschaft. Russlands Präsident Putin hat einen Krieg gegen die Ukraine gestartet, überschreitet ihre Grenzen und verletzt in dramatischer Weise das Völkerrecht. Beteuerungen Moskaus, dass mit dem Einmarsch ein Genozid verhindert und ukrainischen Aggressionen entgegnet werden soll, sind absurd. Russland bricht unverhohlen mit Grundsätzen der UN-Charta und entfacht einen Krieg auf europäischem Boden.

Die IG Metall verurteilt die Agression gegen die Ukraine aufs Schärfste. Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine. Wir sind in Gedanken bei den Opfern und Betroffenen. Krieg ist keine Lösung. Die IG Metall veröffentlicht zur Einordnung des Konflikts im Folgenden eine erweiterte Position.


Für uns Metallerinnen und Metaller steht fest:

  1. Die militärische Aggression muss sofort beendet werden. Wir fordern die russische Regierung auf, alle Angriffe einzustellen und ihre Truppen zurückzuziehen.
  2. Es muss weiter mit Hochdruck an diplomatischen Lösungen gearbeitet werden. Die Partner der nordatlantischen Allianz, der Europäischen Union und der Ukraine müssen alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die russische Föderation zurück an den Verhandlungstisch zu bringen – auch durch wirtschaftliche Sanktionen.
  3. Waffenlieferungen in die Konfliktregion lehnen wir hingegen ab. Wir unterstützen den aktuellen Kurs und die Haltung der Bundesregierung.
  4. Die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine ist nicht verhandelbar. Bereits die Anerkennungen der Oblaste Donezk und Luhansk war ein völkerrechtswidriger Akt. Die Gebietsansprüche Russlands entbehren jeder legitimen Grundlage. Siestellen die internationale Friedensordnung in Frage.
  5. Wir fordern alle Beteiligten auf, gemeinsam an einer dauerhaft stabilen, gesamteuropäischen Architektur für Frieden und Sicherheit zu arbeiten. Deutschland kommt wie der gesamten Europäischen Union dabei eine Schlüsselrolle zu.

Frieden und Sicherheit sind elementare Voraussetzungen für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung Osteuropas.